Schritt 1: Die Vorbereitung - Eine beruhigende Atmosphäre schaffen
Bevor wir anfangen, nimm dir einen Moment, um die Atmosphäre für deinen Malprozess zu gestalten. Lege dir alle Materialien zurecht, klebe das Papier mit Tape auf die Arbeitsfläche, um es stabil zu fixieren. Wähle deine Lieblingsmusik aus - sanfte, entspannende Klänge, die dich in eine ruhige Stimmung versetzen. Nimm einen tiefen Atemzug und lass deine Atmung ruhig und gleichmäßig werden. Dies wird dir helfen, dich während des Malens auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren
Schritt 2: Der Horizont - Blau als Grundton
Beginne mit den Blautönen. Du kannst helle und dunklere Töne mischen, um eine tiefgründige, aber beruhigende Wasseroberfläche zu schaffen. Ich habe mein Bild im Querschnitt gezeichnet, so als würde ich mich unter Wasser befinden und in der ferne den kleinen orangen Punkt sehen. Die Perspektive bleibt aber dir selbst überlassen, male einfach was dir in den Sinn kommt, mit weichen, kreisenden Bewegungen - wie sanfte Wellen, die sich über das Papier ziehen. Achte darauf, dass du im Rhythmus deiner Atmung malst. Jeder Pinselstrich wird zur Meditation.
Beginne am oberen Bereich des Papiers, um den Horizont darzustellen, und arbeite dich langsam nach unten vor. Du kannst ruhig unterschiedliche Blautöne verwenden, um eine Tiefe zu erzeugen. Die Bewegung deiner Hand sollte fließend und ruhig sein - so, wie sich Wasser bewegt.
Schritt 3: Die grünen Töne - Tiefe und Ruhe
Jetzt fügst du die beruhigenden Grüntöne hinzu. Diese Farben bringen Leben in deine Unterwasserszene und verstärken das Gefühl von Ruhe. Verwende die Grünen Pastellkreiden für den unteren Bereich des Bildes und arbeite in sanften Übergängen. Du kannst auch grün-blau mischen, um die Wasseroberfläche noch realistischer darzustellen.
Achte darauf, dass du immer wieder die Bewegung deiner Atmung in deinen Strichen spürst. Mit jedem Atemzug vertiefst du deine Verbindung zu diesem friedlichen, unterwasserartigen Raum.
Schritt 4: Akzente und Kontraste - Ein Hauch von Orange
Jetzt kommt ein interessanter Moment: Kontraste setzen. Orange-Töne können helfen, das Bild lebendiger und dynamischer zu gestalten, ohne die ruhige Atmosphäre zu stören. Füge sanfte Orange hinzu - vielleicht für kleine Details wie Fische oder Korallen. Die warmen Farben ergänzen die kühlen Blau- und Grüntöne und lassen das Bild harmonisch wirken.
Denke daran, dass es keine "richtige" oder "falsche Art" gibt, mit den Farben zu arbeiten. Es geht darum, wie du dich dabei fühlst. Male im Rhythmus deines Atems und spüre, wie du immer mehr in die Kunst und in den Moment eintauchst.
Schritt 5: Feinheiten und Details - Die Bewegung der Wasserwelt
Wenn du mit der Grundstruktur zufrieden bist, beginne, die feineren Details hinzuzufügen. Vielleicht möchtest du sanfte Wasserbewegungen andeuten, Wellenlinien oder Blasen, die nach oben steigen. Mit den Pastellkreiden kannst du die Texturen subtil herausarbeiten.
Verwende dafür deine härteren Pastellkreiden, um Linien klarer zu definieren. Sei vorsichtig, wenn du die weichen Pastellkreiden noch einmal überarbeitest - sie lassen sich leicht verblenden, aber auch schnell verwischen.